Biografie

 

Eire Rautenberg, 1956 unter der Fackel des Hochofens in Dortmund geboren, schreibt seit ihrer Jugend Lyrik und Prosa, die in zahlreichen Zeitschriften, Anthologien und eigenen Werken veröffentlicht wurde. Die erste relevante Publikation erfolgte 1982 im legendären Sphinx-Magazin. Ihr autobiografischer Roman über ihre Lebenszeit in Portugal wurde ein beachtlicher Erfolg. Danach widmete sie ihre Herzkraft der Lyrik (siehe unter Bücher). Der zweite Roman, mit autobiografischen Inhalten über Reiseerfahrungen, religiöse Sondergemeinschaften und sozialutopische Gruppen, erschien erstmals 2014 und im Juli 2017 als Taschenbuch. Das erste Sachbuch über die Suche nach den uralten Vorfahren der Deutschen ist März 2017 ebenfalls als Taschenbuch publiziert. Seien Sie sicher: Es kommt noch mehr!

Als zukünftige Stadtinspektorin kündigte Eire in jungen Jahren ihren gut bezahlten Job bei der Verwaltung, um mit dem Rucksack durch Asien, Afrika und Europa zu reisen. Sie wanderte im Himalaya, besuchte Ashrams und Gemeinschaften wie Auroville  (Indien) oder Findhorn (Schottland), lebte in primitiven Holzhütten im Urwald, wurde in der Wüste entführt, segelte auf dem Nil oder erforschte die Steinkreise, Ringschanzen und Ogham-Steine in Nordwest-Europa.
Eires Erfahrungen umfassen eine bunte Palette des Lebens. Schon mehrmals in ihrem Leben machte sie eine Nahtoderfahrung. Das brachte sie dem Schamanismus und der paganen Naturreligion nahe.
Ihre größte Leidenschaft blieb jedoch die Literatur. Das Schreiben ist ihr tieferer Ausdruck dort, wo das Reden auf taube Ohren stößt und die Mit-Teilung versagt.

Nach den jahrelangen weiten Reisen stieg sie 1984 beruflich quer als Buchhändlerin ein und gründete die älteste Fachbuchhandlung für einen gesellschaftlichen Wertewandel in NRW: das Pentagramm in Dortmund. Der Laden wurde ein großer Erfolg, der über dreißig Jahre anhielt und mehrere Inhaber auf der Welle trug. Während sie den florierenden Laden verkaufte, lebte sie drei Jahre sesshaft an der Algarve. Ein Geschäftsführer leitete in dieser Zeit ihr Unternehmen.

2007 versuchte sie es noch einmal mit dem Auswandern, wieder der Liebe wegen, allerdings nur nach Niedersachsen ins Wendland, wo sie im schönsten Fachwerkhaus Nr. 1 im berühmten  Rundlingsdorf Satemin bei Lüchow wohnte und die Eulen ihr im Giebel gute Nacht sagten. Das Wahrnehmen der sie umgebenden Natur und das Studium aller Weltreligionen gehört ebenso zu ihren Interessen wie die Philosophie und die Mythologien der Welt.

Da sie als Alleinerziehende mit ihrem Sohn lebte, arbeitete Eire in den 90-er Jahren halbtags als angestellte Buchhändlerin, danach als selbstständige Verlagsvertreterin für diverse Verlage. Von 2000 -2011 engagierte sie sich für ihre eigene Media-Agentur Rautenberg.
Heute lebt Eire wieder in NRW, in Schwerte. Im Bereich der literarischen Dozenten-Tätigkeit lehrt sie die bereits im Wendland erfolgreiche "Dichterstunde" in Volkshochschulen und engagiert sich in diversen Arbeitsbereichen wieder als Selbstständige. Schriftstellerisch ist sie nun, mit über 60 Jahren, auf der Höhe ihrer Schaffenskraft und unermüdlich am eigenen Werk.